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Ade Mutter

Dein Mutterherz hat aufgehört zu schlagen
ich spürte Deiner Hände letzten Druck
nun steh’ ich hier, beginne mich zu fragen
bevor ich weine, geb’ ich mir ‘nen Ruck
ich misse Deine Augen voller Güte
die nie gewollt, daß uns ein Leid geschah
die immer hofften, daß uns Gott behüte
die immer waren für uns Kinder da
wie oft hast Du in Deinen letzten Jahren
gesehnt Dich nach der Kinder Hand
Du wußtest oft nicht einmal wo Sie waren
Sie wußten nicht was Dich mit Ihnen verband
nun ist er fort, der Glanz in Deinen Augen
als Engel schwebst Du über uns dahin
ich frag, ob wir zum Leben taugen
mir geht so vieles durch den Sinn
kann nicht mehr Dich um guten Ratschlag bitten
kann nicht mehr rufen, hilf mir in der Not
vorbei die Zeit, wenn Deine Tränen litten
wenn Du besorgtest uns das letzte Brot
und irgendwann, dann sehen wir uns wieder
ich weiß genau, Du wartest dort auf mich
dann sing’n wir wieder unsere schönen Lieder
ich freu’ mich drauf, ganz still und inniglich

 

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Kommentar von: Dave 2011-01-30 09:55
Lieber Ewald Eden, ich habe seid einiger Zeit nicht mehr weinen müssen, als ich jetzt aber dein Gedicht gelesen habe, kamen mir wieder die Tränen, denn ich mußte sofort an meinen Vater denken! Die Wunden brauchen sehr lange um zu heilen, jedoch vergessen sollte man einen geliebten Menschen nie. Hut ab, über dieses Herzzerreissend e Gedicht!! Danke wein*
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Kommentar von: Twiddy 2011-01-30 13:04
Lieber Ewald, ich kann mich Dave nur anschließen, ergreifend und sehr emotional LG. von Twiddy.. wein*
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