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Abschied

Drei edle Damen
lagen schon in seinen Armen,
und weinten sich die Seele aus dem Leib,
denn er wollte keine als Weib.
Drei reiche Gesellen,
warben schon um sie,
doch waren´s nicht gerade die geistig hellen,
und Reiche mochte sie eh noch nie.
Einmal liefen sie sich über´n Weg,
reich und arm,
arm und reich,
Sie dachten beid‘: "Der Teufel soll mich holen, wenn ich nicht Gefühle heg."
Sie liebten und hassten sich wie Sonn´ und Mond,
doch jeder musste zugeben, dass sich diese Liebe lohnt.
Eines Tages Kanonen knallten,
unterm heil‘gen Himmelszelt Schreie hallten,
rote Wasser über die Straßen flossen,
während Tod und Verwundung Leben fraßen.
Sie lief zu ihm,
dem Kanonendonner wie Engelsgesang schien,
keine einz‘ge Träne über ihre Wange lief,
während sie behutsam seinen Namen rief.
Seine Augen, sonst so klar wie der Morgensterne,
starrten jetzt nur noch traurig in die Ferne,
dann schloss er sie: Sie hätten ihm sowieso nichts mehr genutzt,
denn Tod und Verwundung hatten sein Leben schon verputzt.

 

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Kommentar von: Renate L. 2010-12-02 19:35
Hier wird mal von 3, mal von 2 und ein andermal von unbestimmt vielen Personen gesprochen. Edle und reiche, die sich mit arm und reich trafen? Hä? Kanonnen die Tot und Verwundung bringen, knallen wie "Engelsgesang"? Tut mir Leid, auch in diesem Gedicht ist alles etwas durcheinander und passt nicht recht. Auch hier klingen einzelne Passagen recht gut. Ich kann hier durchaus eine Poetische Ader in der diverser Wortwahl erkennen, rein inhaltlich trifft es aber nicht meinen Nerv oder mein Verständnis. MFG Renate
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Kommentar von: Darina Garmew 2011-05-19 18:19
Im Gegensatz zu Renate erkenne ich in dem Geidcht einen Sinn. Es wird immer von dem selben Mann und der selben Frau berichtet, die in unterschiedlich en sozialen Verhältnissen leben und sich trotz allem lieben. Owohl das Ende sehr traurig ist, empfinde ich Dein Gedicht als bewegend. Einfach wunderschön!
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Kommentar von: Renate L. 2011-05-19 18:33
Mittlerweile wurde das Gedicht auch nachgebessert.. .
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