Gedichte -> Abschiedsgedichte -> Insignien


Insignien

Im Sonnenstand der weiten Ruh
ein Strich aus Bögen, flüsternd Strömung

Reiften über Riffe dem Himmel zu
wurden zu Staub der letzten Erlösung

Ein Flügelschlag, das geschunden Fell
Funke aus Gedanken brandet in den Wipfeln

aus Stahl und Sand gesäumte Wunden
in erlogne Höhe, im Gekauften gipfeln

Nimm die Wahrheit kleiner Lügen
Ohne Beten, ohne Klage

Sie solln als Quell Dir heiß genügen
für eine Taufe goldner Tage

Als Stein auf Stein brach kluger Schlüsse
häuften Trümmer sich bunt zuckrig auf

um die Häuser Bomben, laute Schüsse
versiegt sich Sinn des Menschen Lauf

 

4 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


Beitrag empfehlen
 
Kommentar von: Einsiedler 2011-01-23 13:12
Ein sehr scharfsinniges Gedicht welches auf den Punkt bringt wozu die Krone der Schöpfung - der Mensch in der Lage ist. Darum 5 ** dafür. Was mich stört sind unterschlagene Satzzeichen und deswegen verwirrt mich die Anwendung von groß- und kleinschreibung . Besser würde ich es finden die Zeichen zu setzen und noch besser alles klein geschrieben und auf alle Zeichen verzichten. LG vom Einsiedler
Melden
 
 
Kommentar von: Monochrom 2011-01-25 19:28
Hi, danke für die Kritik. Für mich ist die innere Vernetzung der Verse ausschlaggebend dazu gewesen, Satzzeichen zu reduzieren. Muss ich mal testen, wie es wirkt, wenn alle Buchstaben klein geschrieben sind. Hoffe, ich komme bald dazu, etwas von Deinen Beiträgen zu lesen. Auch werde ich wohl bald noch einige Texte von mir reinstellen und würde mich über Deine Kritik sehr freuen. Bis dann, Monochrom
Melden
 
Wir möchten die Kommentare kompakt halten. Bitte deshalb OHNE Freizeilen und Absätze, hintereinander weg, schreiben! Achte bitte auf eine einfache und vernünftige Ausdrucks- und Schreibweise. Alles andere wird gelöscht. Vielen Dank.
Sicherheitscode
Aktualisieren
Einen Beitrag suchen
Noch unveröffentlicht
Wir haben 105 Leser online