Insignien
Im Sonnenstand der weiten Ruh
ein Strich aus Bögen, flüsternd Strömung
Reiften über Riffe dem Himmel zu
wurden zu Staub der letzten Erlösung
Ein Flügelschlag, das geschunden Fell
Funke aus Gedanken brandet in den Wipfeln
aus Stahl und Sand gesäumte Wunden
in erlogne Höhe, im Gekauften gipfeln
Nimm die Wahrheit kleiner Lügen
Ohne Beten, ohne Klage
Sie solln als Quell Dir heiß genügen
für eine Taufe goldner Tage
Als Stein auf Stein brach kluger Schlüsse
häuften Trümmer sich bunt zuckrig auf
um die Häuser Bomben, laute Schüsse
versiegt sich Sinn des Menschen Lauf
Kommentar von:
Einsiedler
2011-01-23 13:12
Ein sehr scharfsinniges Gedicht welches auf den Punkt bringt wozu die Krone der Schöpfung - der Mensch in der Lage ist. Darum 5 ** dafür. Was mich stört sind unterschlagene Satzzeichen und deswegen verwirrt mich die Anwendung von groß- und kleinschreibung . Besser würde ich es finden die Zeichen zu setzen und noch besser alles klein geschrieben und auf alle Zeichen verzichten. LG vom Einsiedler
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Kommentar von:
Monochrom
2011-01-25 19:28
Hi, danke für die Kritik. Für mich ist die innere Vernetzung der Verse ausschlaggebend dazu gewesen, Satzzeichen zu reduzieren. Muss ich mal testen, wie es wirkt, wenn alle Buchstaben klein geschrieben sind. Hoffe, ich komme bald dazu, etwas von Deinen Beiträgen zu lesen. Auch werde ich wohl bald noch einige Texte von mir reinstellen und würde mich über Deine Kritik sehr freuen. Bis dann, Monochrom
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