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Soldatentod

Die Schwalben kehrten wieder heim
aus südlich fernem Land
doch sie kamen nicht allein
statt Gruß und Kuss – die kalte Hand.
Was wollst du schützen in der Ferne
war es dein Leben oder meins.
Eine Antwort brauch ich nun nicht mehr
mein Leib ist Tränen los und leer.

Furchtbar mystisch diese Stille
nur die Blätter treibt der Wind
Hör noch Glocken aus der Ferne
Trauerglocken für mein Kind
Jähes Ende deines Lebens
das so hoffnungsvoll begann,
durch die Kugel eines Feindes
der ein andres Ziel ersann.

Du warst nie ein großer Krieger
lebtest mit den Idealen
und dem Mut dafür zu gehen
eine neue Welt zu malen.
Plötzlich stoppt die Lebensuhr
in dem Land der Fremdkultur
und dein Herz hört auf zu schlagen.
Mich; quälen jetzt die vielen Fragen

Deine Kindheit ward behütet,
Jugendlieben mehr als eine,
warst der Lichtblick deiner Freunde
doch die Kugel traf nicht deine Beine.
Abgeschlachtet wie ein Tier
war es Verrat, oder die Gier -
nein es sind die Herrscher dieser Welt
die nur der Machtgedanke quält.

Warum müssen Menschen sterben
die zum leben sind geboren,
haben wir uns nicht eingeschworen
Frieden mit den Völkern dieser Welt
brecht nicht länger eure Schwüre
nicht für Ansehen, Ruhm und Geld
lasst den Menschen die Kulturen,
dann wird Frieden - so wie er gefällt.

 

3 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


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Kommentar von: Roland-Peter 2011-02-21 19:44
Schönes Gedicht zum Nachdenken, erinnert an aktuelles Geschehen in Afghanistan. Gut gemacht! - Gruß, Roland Peter
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Kommentar von: Bergsteiger 2011-02-21 20:35
Danke für deine Beurteilung, man kann es nicht laut genug sagen in diesem Land. LG Bergsteiger
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Kommentar von: Dietmar Spieß 2011-02-21 21:04
Sehr ergreifend, es ging mir sehr nahe beim Lesen. Wenn man als Eltern den Tod seines Sohnes für so etwas Sinnloses wie Geld und Macht erlebt. Wie soll man damit fertig werden?
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Kommentar von: Moni 2011-02-22 10:41
Schließe mich den Kommentaren an und frage mich gleichzeitig, warum kämpfen nicht "Die" an vorderster Front, die den Krieg wollen? Gruß Moni
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