Die letzte Schlacht
Viele Schlachten hab' ich schon geschlagen
und der Verlierer war ich oft.
Vor meiner letzten kann ich ruhig sagen,
dass ein Sieg nun nicht mehr erhofft.
Es ist die letzte große Schlacht,
die ich heut' beginne.
Ist sie erst hinter mich gebracht,
sind frei alle meine Sinne.
Danach gibt es kein kämpfen mehr.
Keine hoffen und von neuem Starten.
Wenn es vollbracht ersehne ich so sehr
die Ruhe welche wird mich erwarten.
In vielen fremden Schlachten
hab' ich den Kopf oft hingehalten.
Ohne Lohn und ohne mich zu achten
haben den Ruhm die anderen erhalten.
Oft war der Feind mir unbekannt
und seine Waffen überlegen.
Es war mein Herz und nicht die Hand,
das mir die Kraft gegeben.
Trotz aller Niederlagen
der Schmach und Ungerechtigkeiten.
Jeden Schmerz hab' ich ertragen,
auch wenn für andere ich mußt leiden.
Wenn ich geh' zur letzten Schlacht
kann ich den Feind gewiss benennen.
Dann gehe ich ins Licht der Nacht
und die Erinnerung daran wird ewig brennen.
Nun ist der Krieg vorbei
und meinen Frieden habe ich gefunden.
Nur meine Feinde sind nicht frei,
denen schmerzen ewig ihre Wunden.