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Die grauen Wolken ziehen...

Die grauen Wolken ziehen in der Ferne,
es dunkelt schon, es weht ein kühler Wind.
Der helle Mond, wie hängende Laterne,
bescheint die Straßen, die ganz öde sind.

Die Städte tragen ihre Nachtbekleidung.
Am Abend sieht das Land verstorben aus.
Was machst du jetzt? Siehst fern? Liest eine Zeitung?
Für mich gibt´s keinen Platz in deinem Haus.

Mein lieber Freund! Ich bin dir gar nicht böse.
Ich wünsch´ dir ein Fass Glück gestrichen voll,
es hat noch Zeit, bis ich die Frage löse,
wie ich denn ohne dich auskommen soll.

 

6 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


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Kommentar von: Petra 2012-02-11 21:14
Ein trauriges Gedicht, das Romantik, echte Gefühle, viel Toleranz und menschliche Größe bravourös vereint. Respekt. LG Petra
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Kommentar von: Olga Seitz 2012-02-14 12:53
Jeder Abschied ist ja traurig. Danke Petra! LG Olga
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