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Tod eines Vaters

Mein Vater war er,
ein junger Mann zuvor,
ein Knabe gar,
ein Baby, neu geboren.

Nun ist er tot.
Grad’ lebte er doch noch
und feierte und lachte,
schimpfte mal und tanzte.

Sein Vater auch,
der ihm das Leben gab,
ist lang schon tot.
Ich kannt’ ihn kaum.

So dicht beisammen liegen
geboren werden - sterben.
Für meine Kinder, seine Enkel,
ist er Erinnerung.

Auch ich bin nicht mehr jung.
Schon werden Babys neu geboren,
wachsen heran und werden alt.
Vergessen sind wir bald.

 

2 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


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Kommentar von: Susi 2009-11-15 19:50
Ich habe immer so Probleme mit Gedichten, die sich so gar nicht reimen wollen. Der Inhalt ist aber gut.
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Kommentar von: Moni 2010-03-23 14:45
Dein Gedicht gefiel mir sehr gut. Denn wir denken zu wenig, meistens zu spät daran, das unsere Eltern auch einmal jung waren. Kinder, Heranwachsende u.s.w., bis sie fest im Leben standen.
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