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Vergiss mich nicht

Du bist alt Mütterlein,
besser gebe ich dich ins Heim,
denn Alt und Jung, da hört es auf,
passen nicht in dieses Haus.

Die Worte reißen Narben,
es tobt ein weher Schmerz
und tropft in roter Farbe,
aus ihrem alten Herz.

Sie weint stille Tränen,
in jener dunklen Nacht
und hat aus lauter Liebe,
die Augen zu gemacht.

Das alte Haus ist traurig,
verloren ward das Kind,
das immer schon hier lebte,
es tobt und heult der Wind.

Eine schöne Seele,
durchwandert all die Räume,
packt sich einen Koffer,
legt hinein die Träume.

Streichelt die vertrauten Hände,
auch den Kuss vergisst sie nicht,
flüstert dann in seine Träume,
„Du mein Kind, ich liebe dich“

 

5 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



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Kommentar von: Lesezahn 2010-04-29 10:13
Diese Zeilen machen mich, bei dem Gedanken an meine "alte" Mutter, doch recht traurig, bergen aber auch ein wenig Hoffnung. Ganz tolle Zeilen und 5 Sterne dafür.
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Kommentar von: Angelina 2010-04-29 19:43
Hi Moni, das Gedicht ist richtig schön und gefällt mir gut! 5 Sterne für deine Zeilen! Doch du solltest meine Mutter kennen - ich fürchte, dann würdest du völlig andere Geschichten erzählen. LG Angie
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