Gedichte -> Dies und Das -> Die Heimat


Die Heimat

Der kalte Abend kommt über mich
Ich laufe durch eine Stadt
Die meine Heimat sein soll
Ein Moloch im Niemandsland

Ein öder Fleck in der Landschaft
Die Jugend verdorben
Die Alten voll Hass
Eine strahlende Zukunft…

Es wird Nacht
Stockduster, ungepflegt, verdreckt
So liegt sie vor mir
Meine Heimat

Einst eine kleine Metropole
Heut die Hochburg des Spießertums und der Verödung
Sie widert mich an, sie macht mich krank
Ich werde sie verlassen und nie wiederkehren

Wenn Flucht der einzige Ausweg ist
Werde ich rennen so schnell ich kann
Ich lasse alles zurück
Es wird sein, als wäre ich nie hier gewesen

Es ist Morgen
Aber die Sonne geht nicht auf
Es ist mir egal
Es ist mir egal…

 

7 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


Beitrag empfehlen
 
Kommentar von: Petra 2011-11-17 22:08
Beim Lesen des Gedichts empfindet man Traurigkeit, Enttäuschung und Verbitterung. Heimat sollte eigentlich etwas Schönes sein. Vielleicht ist es möglich, sich selbst eine neue schöne Heimat zu schaffen. LG
Melden
 
Wir möchten die Kommentare kompakt halten. Bitte deshalb OHNE Freizeilen und Absätze, hintereinander weg, schreiben! Achte bitte auf eine einfache und vernünftige Ausdrucks- und Schreibweise. Alles andere wird gelöscht. Vielen Dank.
Sicherheitscode
Aktualisieren
Einen Beitrag suchen
Noch unveröffentlicht
Wir haben 102 Leser und 1 Autoren online