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Katzenmond

Durch die Gassen grau in grau,
huschen sie, verschwiegen schlau,
wenn die Pfade unbewohnt,
nachts, unter dem Katzenmond.

Kleine flinke zarte Pfoten,
schleichen, was sonst streng verboten,
über Dächer, über Mauern,
um den Mäusen aufzulauern.

Treffen sich zu später Stunde,
in geheimer Katzenrunde,
singen räuberische Lieder,
verweilen kurz und ziehen wieder.

Morgenlicht graut in der Ferne
und im Schatten der Laterne,
kehren müde Krieger heim,
wollen wieder Kätzchen sein.

Schnurren, spielen, sind ganz brav,
gönnen sich ein wenig Schlaf,
zucken niedlich mit der Tatze,
spielen kleine Miezekatze.

Doch kaum sinkt die Sonne nieder,
erwachen Jägerherzen wieder
und erkunden wie gewohnt,
die Welt dort, unterm Katzenmond.

 

3 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


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Kommentar von: Petra 2012-02-11 10:17
Das Gedicht ist sensationell. Übrigens, nicht nur unsere vierbeinigen Samtpfoten haben einen "Katzenmond". Ich glaube, diese Form von Mond kennen wir alle. LG Petra
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Kommentar von: Angelina 2012-02-12 10:09
Das sind richtig gute Zeilen, wobei du das Wesen der Katze super getroffen hast. LG Angie
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Kommentar von: Verena 2012-02-16 22:00
Top! top* und sehr schön zu lesen. Mehr braucht man hierzu nicht zu sagen, es spricht für sich selbst... LG Verena
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