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Tränenkind

Zerbricht ein Krug in kleinen Händen,
tropfen Tränen von den Wänden,
tanzen Engel mit dem Wind,
weint irgendwo ein Tränenkind.

Verängstigt, stumm und ohne Würde,
trägt es eine schwere Bürde.
Stumpfe, leere Kinderaugen,
die an Augenblicken saugen.

Augenblicke von Momenten,
wo sich Glück und Unheil trennten,
um ein bisschen Glück zu zeigen,
bevor sich gierig Augen weiden.

Die Augen zu, den Mund verschlossen,
das Herz zerrissen,schlimme Not.
Er bricht das kleine Kinderherz.
Wer hält ihn auf, den kleinen Tod?

Die Seele schmerzt ein Leben lang,
sie wird es nie vergessen.
Ihr stummer Schrei weht mit dem Wind,
zerbrochen lebt das Tränenkind.

 

3 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



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Kommentar von: LeseZahn 2010-05-26 15:44
Wenn ich dieses traurige Gedicht richtig verstehe, geht es wohl um Kindesmissbrauc h. Ein wirklich schlimmes Thema ... dafür sind diese Zeilen aber sehr treffend, machen traurig und betroffen und lassen einem die Leere "danach" spüren.
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Kommentar von: deWombel 2010-05-27 07:44
Gutes Gedicht, voll auf den Punkt gebracht! Eine zerbrochene Seele..ein gebrochener Mensch.
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