Gedichte -> Gefühlvolle Gedichte -> Wie kannst du es wagen?


Wie kannst du es wagen?

Wie kannst du es wagen,
mich zu verlassen.
Du meine Liebe,
ich kann es nicht fassen.

Du liebst sie von Herzen,
hauchst du mir zu.
Ich würde sie mögen.
Was, diese Kuh?

Ich soll dir verzeihen?
Nein, ich will schreien.
Deine Worte,ein Schmerz,
zerbrichst mir das Herz.

Sie sieht gut aus,
höre ich dich sagen.
Jetzt dreht er sich um,
mein schmerzender Magen.

Ihr Lächeln sei Salbei
für deine Seele.
Siehst du denn nicht,
wie ich mich quäle?

Für dich tat ich alles,
du warst mein Leben.
Für dich würd` ich sterben,
nun feg` ich die  Scherben.

Ich kann`s  nicht verstehen,
doch wünsche ich dir Glück.
Man, zieh doch zu ihr,
lass mich zurück.

Jetzt musst du lachen,
packst trotzdem die Sachen.
Obwohl ich so treu bin,
ziehst du zur Freundin.

Ich will keine Preise
und auch keinen Lohn.
Man bin ich dämlich.
Werde glücklich mein Sohn.

 

7 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



Beitrag empfehlen
 
Kommentar von: Ronny 2010-06-02 18:21
Ein tolles aber auch trauriges Gedicht, das kann ich mir auch gut als Liedtext vorstellen, der Rhytmus ist gut, die Reime "leseleicht". Nachtrag: Im Quelltext erkennt man die Schlüsselwörter : "Mutter, Sohn, Abschied, Herz, Glück"
Das es sich hier um den Abschied von Mutter-Sohn handelt ist nicht gleich klar, ich dachte an die betrogene Frau!? Nur das Wort "Sohn" verrät wage den wahren Inhalt
Melden
 
 
Kommentar von: Nashvillelady 2010-06-08 16:40
Ja, dass mit der Mutter-Sohn-Sac he hast du sehr schön versteckt.Ist dir supi gelungen - das so schön in Worte zu fassen. Ich habe ja mit dem Abnabelungsproz ess noch Zeit, aber an diese zeilen werde ich dann bestimmt auch mal denken.
Melden
 
 
Kommentar von: Moni 2010-08-12 09:19
Beim ersten Mal tut es halt noch weh. Moni
Melden
 
 
Kommentar von: Angie Pfeiffer 2010-12-01 08:56
Dieses Gedicht ist dir richtig gut gelungen, vor allem die unvorhersehbare letzte Zeile! Und, mal unter uns, bei all dem Bedeutungsschwa ngeren, das oft gereimt wird, klingen deine Zeilen so herrlich normal! LG Angie
Melden
 
 
Kommentar von: Twiddy 2010-12-01 09:11
Ein wunderschönes Gedicht, bei dem man die Frau bedauert, nicht als Mutter, weil man meint, ihr Mann will sie verlassen. Gut gelungen. top*
Melden
 
 
Kommentar von: Moni 2010-12-01 10:50
Hallo Twiddy, ich habe das fast wirklich so empfunden, als der "Erste" auszog. Heute lache darüber. l.G. Moni
Melden
 
Wir möchten die Kommentare kompakt halten. Bitte deshalb OHNE Freizeilen und Absätze, hintereinander weg, schreiben! Achte bitte auf eine einfache und vernünftige Ausdrucks- und Schreibweise. Alles andere wird gelöscht. Vielen Dank.
Sicherheitscode
Aktualisieren
Einen Beitrag suchen
Noch unveröffentlicht
Nachtwelt
Wir haben 118 Leser und 3 Autoren online