Weltuntergangsstimmung
Sanfte Winde wehen,
Die Zeit bleibt stehen,
Die Seelen gehen,
verlassen die blutende Welt.
Am Strand saß ich und sah die Wellen,
wie sie auf das Land zuschellten.
Wie tausend Sterne am Himmelszelt,
bewachten die zerstörte Welt.
Ich schritt über Wiesen und Felder,
vor mir im Morgenrot glühende Wälder.
Wie viele Blumen hier blüten
und meine Gedanken führten,
weg von der traurigen Welt.
Im Schlaf, in meinen Träumen versunken
träumte ich von Flammenschwertern,
welche die Nacht heimsuchte
und noch blutiger schlugen die Welt,
die schon kaum noch Leben auf sich hält.
Der Himmel verdunkelt sich,
ein Sturm kommt auf,
Nebel versperrt die Sicht,
die Sicht auf eine gewitternde Welt.
Blitze gehen auf die Meere nieder.
Die Melodie des Teufels fügt sich zusammen.
Der Boden spaltet sich
aus ihm Feuer bricht.
Tausend Funken prasseln auf die brennende Welt.
Der Nebel dringt weiter vor,
Qualvolle Schrei dringen aus dem Moor.
Scharen von Raben fliegen hier und da
überall stürzen sie sich auf bleiche
Gebeine, Gesichter karg,
die Welt bildet einen entflammenden Sarg.
Ja, geliebte Welt,
du hast dein Schicksal selber gewählt.
Jetzt ist alles zu spät.