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Sturm kommt auf

Die Welt verblasst.
Sie versinkt im Nebel.
Meine Augen versuchen den
letzten Sonnenstrahl zu erhaschen.
Mein Herz verengt sich.
Die Dunkelheit hält mich gefangen.

Das Meer rauscht friedlich.

Ein Windhauch zieht an mir vorbei
und streift ein Blatt.
Es raschelt.
Ein Sturm kommt auf mich zu.
Ein Ast knackt.

Das Meer rauscht friedlich.

Ein Schrei durchsticht die Leere.
Eine Stimme durchdringt den Nebel.
Die Wellen kräuseln sich.
Ich renne los, blind.
ich sehe nichts.

Die Wellen türmen sich.

Ich laufe weiter, hinter mir ein Gewitter.
Das Meer verschlingt meine Schritte.
Bevor ich mich wehren kann,
hat das Meer mich gefangen.

Ein Windrauscht verweht meine
rufende Stimme.
Ehe die Sonne die Toben bricht,
bin ich verschwunden.

 

1 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


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Kommentar von: Twiddy 2011-05-10 17:53
Hallo Elli, wieder ein Gedicht von großer Aussagekraft, es gefällt mir gut. Liebe Grüße von Twiddy. jawoll*
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