Sag, liebes Herz
Sag, liebes Herz, wo warst du heute,
was ist geschehen, dass dich so erfreute,
springst wie ein Füllen ungezähmt,
der Verstand steht dazwischen, total gelähmt.
Unbändiges Verlangen treibt dich ins Freie,
hörst du die ersten Frühlingsschreie,
er will dir sagen, er ist nun gekommen,
der Winter hat endlich die Tristesse mitgenommen.
Galoppierst durch die Wiesen, durch das zarte Grün,
wilde Lust lässt die Fantasien blühen,
belichtet vom warmen Sonnenstrahl,
schlägst du Purzelbäume hinunter ins Tal.
Ach, sag liebes Herz, wie lange warst du gefangen?
Rhytmisch ist nun dein Takt mit dem du bist gegangen,
überall willst du jetzt die Freiheit geniessen,
wie die Natur lässt du die schönsten Blumen spriessen.