Eine Wahrheit
Noch narrt, verbirgt ein Feuerwerk das Licht
Doch steigt und erstarkt unser Untergang
Rudere, kämpfe, verbirg das Gesicht
Am Ende der Tod in jedem Belang
Halte fest an den Unwichtigkeiten
Lass sie als Sinn Dir im Alltag gelten
Wende den Blick ab im blinden Schreiten
Aus den Träumen das Antlitz der Welten
Erschätze in den Maßen die Schönheit
Beweihräuchert ist der Witz der Massen
Gib fort den Puls das Herz die Verklärtheit
Luxus und Reichtum gegen Erwachen
Will Dich nicht schrecken, nur Worte geben
Am Ende des Denkens ist das Ende
und es sind nur Worte die wir leben
Was täten wir nur wenn jeder verstände
Das Schweigen käme auf, mystisch tieflaut
Der Rettung fern durch Urteil und Ziele
Die Ideale als Leere durchschaut,
noch bliebe Größe, göttlicher Wille
Das Bewusstsein des Seins noch unbewusst
Erbe der Tönung, Echo des Wortes
Sterben ist Gewinn, im Ruhm liegt Verlust
Ein Flüstern über Gaben des Mordes
Ein Ritus das Opfer, das wir nehmen
In der Mühe des Friedens zu walten
in Hoffnung, im Glück, Leben zu geben
die Herzen, Lichter, höher zu halten