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Die Kirche

Märchenhaft und doch so wahr. Denn
es war so, wie trefflich hier beschrieben:
Die Kirche sagt: Man hätte! Denn
in der Bibel steht es schon geschrieben.

Doch, was ist die Kirche? Sie ist,
wie ihr alle wisst, ein groß' Gebäude
und kann nichts sagen, welch ein Mist,
von ihr hört man nur Glockengeläute.

Gesprochen wird es nur von Menschen und
da ist's egal ob gut oder schlecht.
Manche trieben und treiben es zu bunt
und meinen noch, es wäre gerecht.

Wenn wir lebten in der Liebe, egal
ob sie von Gott kommt oder nicht, dann
wären Hass, Krieg und Unrecht nicht legal,
niemand legt einander in den Bann.

Es herrschte Frieden auf der Welt, denn
man brauchte keine Feinde. Auch keinen,
den man verantwortlich machte, wenn
sich der Grund fürs Unglück nicht lässt reimen.

 

6 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



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Kommentar von: Moni 2011-05-27 07:02
Die "Kirche" ist für mich eine Geld verschluckende Institution. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht glaube. Nur ich brauche die Kirche nicht dazu. Und Frieden wird es wohl nie mehr auf dieser Welt geben. Gruß Moni
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Kommentar von: Regina 2011-05-27 08:26
Wenn die Kirche auf dem absteigenden Ast ist und dafür der Glaube und die Liebe wächst, wäre das schon ein gutes Ergebnis.Nur so können die Menschen einander näher kommen.L.G.Regi na
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Kommentar von: Einsiedler 2011-05-27 09:39
Irgendwie ist es so, wie ihr es schreibt. Doch wer oder was ist die Kirche? Unter dieser Verallgemeineru ng findet man hunderte von "Kirchen" und Glaubensgemeins chaften, die fast alle den Anspruch erheben, den einzig wahren Glauben zu haben. Von dem, was in der Urgemeinde noch war, ist kaum etwas zu spüren - von der Ekllesia, der Gemeinschaft der Heiligen. Was wir jetzt vorfinden ist eher eine Gemeinschaft der (H)Eiligen. LG Folkmar
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Kommentar von: Monochrom 2011-06-20 20:37
Bei dem Gedicht kam mir als Ingenieur so ein Bild auf. Ein Gebäude, in dem jeder beten kann/ darf, egal welcher Glauben ihn dort hin leitet. Dass viele Religionen in ihrem Ursinn doch recht ähnlich sind, ist bei den Jahrhunderten der Auslegungen und persönlicher (Macht-) Interessen untergegangen. Bin da ja kein Experte, so sehe ich es zur Zeit. Ich mag an dem Gedicht den leicht sarkastischen Unterton.
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