Tagträumer(in)
In mir ruht ein Gedanke,
schwingt in der Zeit.
Will von Zwängen mich trennen,
suche Heiterkeit.
Befreie mich von Lasten,
von Unmut und Hast.
Bedaure die Menschen,
die stöhnen vor Last.
Der Gedanke, das Wort,
das Handeln, die Tat.
Schon schreien sie zornig.
„ Das ist Verrat“
Ich verschenke mein Geld,
es ist eh` keines da
und handel für Essen
auf dem Fast-Food-Basar.
Bade im Flüsschen,
gebe Blumen ein Küsschen.
Steige auf nen` Baum drauf
und bau mir mein Traumhaus.
Und sollt` es mich frieren,
die Gedanken sind heiß,
erwach` ich am Morgen,
getränkt noch vom Schweiß.
Wenn es laut stürmt
und obendrein regnet,
dafür hat mich Gott Lotus
gleich zwei mal gesegnet.
Es perlt von mir ab,
fällt plätschernd ins Gras.
Die Klamotten sind trocken...
Wer ruft da, das war`s?
Ich drücke die Stechuhr,
renn` an meinen Platz.
Schon nennt mich der Meier,
mal wieder „ Mein Schatz“.
In Gedanken ganz rubbelig,
rupf die Kauleiste ich strubbelig,
von Meiser`s Banause,
denn ich will nach Hause.
Dort träume ich weiter
von meinem Leben.
Ohne Sorgen und Eile,
dass müsst es geben.