Arschlecken fünfneunzig - Geschichten und Gedichte
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Arschlecken fünfneunzig

Arschlecken fünfneunzig
tönt es mir lustig entgegen
als ich halb schon recht mutig
und halb noch verlegen
versuchte die Heidi nach Dingen zu fragen
die mich im Grunde nichts angeh’n
die sie aber plagen
Arschlecken fünfneunzig - das ist der Tarif
da gibt es auch keinen Rabatt
so hoch ist das Porto für einen Dummfragerbrief
da staunste wat – da biste platt
das ist für den Anfang die Mindestgebühr
dafür zeig ich dir ein paar harmlose Dinge
vielleicht spiel ich sogar ein kusch’liges Tier
glaub aber nicht, daß ich dazu noch singe
mehr gibt’s nämlich nicht für die paar lächerlich Kröten
sonst müßt es schon kräftiger klimpern
für ’nen Hunderter drauf tät ich noch flöten
und klappern mit meinen künstlichen Wimpern
jetzt kennste die Liste und richt’ dich danach
sonst kriegste von mir eins aufs Maul
denn in einem mein Lieber bin ich nicht schwach
ich kann treten wie’n feuriger Gaul

 

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