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Schweinerei

Ein kleines, rosa Schweinchen,
läuft singend durch Berlin,
kackt einmal vor den Reichstag,
reist weiter dann nach Wien.

Vor dem Palais Pallavicini,
da schießt es mit Zucchini,
gräbt Krater in den Prater,
dann fliegt´s in die Sahara.

Dort rennt es durch die Wüste
und sucht das 'Rote Meer',
da wird's auch schon gefangen,
sollt' dienen zum Verzehr.

Doch plötzlich kam vom Reichstag,
ein ellenlanger Brief,
worauf man sich des Rechtes,
auf dieses Schwein berief.

In Deutschland wurd's verhaftet,
vor den Kadi gar geschleppt
und später dann als Staatsfeind,
im schlimmsten Knast versteckt.

Sein Foto in der Zeitung,
als Kampfschwein tituliert,
dass ohne jede Skrupel,
den Gehsteig hat beschmiert.

Es gab ne' Kriesensitzung,
so was, dass durft' nicht sein
und man erschuf Gesetze,
für Kuh, für Schaf und Schwein.

 

1 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



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Kommentar von: almebo 2010-10-25 19:13
Liebe Moni und weiter wär zu reimen, das hätte noch gefehlt, Gesetze hier zu schaffen, womit man Tiere quält. Obwohl es nicht abwegig, vielleicht tritt es bald ein, dann haben sie nichts zu lachen: die Kuh, das Schaf, und Schwein! "Die neuen Politiker" Dein Gedicht ist Spitze! 5 **
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