Zauberwald
Es sagten schon die Weisen,
wenn Kinderseelen reisen
zieht es sie zum Zauberwald.
Auf einer hölzern Brücke,
unter ihr ein Perlensee,
dessen Wellen klangvoll plätschern,
begrüßen sie die Feenschwestern.
Licht, verpackt in Seifenblasen
tanzt um kleine Kindernasen,
zaubert Lächeln in Gesichter.
Leuchtende Augen nehmen an,
was kein Erwachsener sehen kann
Wolken wie aus Spinnweben
auf dem kleine Feen leben,
lassen sich auf Tannen nieder,
Feen singen Kinderlieder.
Verzaubert von der Märchenwelt
schüttelt sich der Mond.
Sternenstaub geht auf die Reise,
legt sich zu ihren Füßen hin,
glitzert wie ein Meer aus Silber,
erweckt die Feenkönigin.
Auf einem goldnen Teppich,
segelnd auf des Windes Atem,
sitzt stolz und schön die Königin.
Bettet alle Kinderträume, ein in rosa Wolken,
schickt sie singend auf die Reise,
damit die Seelen folgen.
Kleine Wesen, reine Augen
die nur an das Gute glauben,
öffnen morgens ihre Lieder,
singen fröhlich Feenlieder,
zeichnen Träume in die Lüfte,
schnuppern glücklich Zauberdüfte.
Was mir etwas weniger gefällt sind die unterschiedlich en Reimfolgen (oder wie das auch heißen mag) Mal reimen sich die ersten Beiden, dann die letzten Beiden Zeilen und mal wieder zwischen drin. Alles in Allem, ein Gedicht das man seinen "Kleinen" zur Gute Nacht mit ins Bett geben kann, sofern das noch jemand kann/macht!?