Nachtgeflüster
Nachtgeflüster
zwischen flackernden Kerzen
am schillernden Himmel des Lebens
in den Tälern der irdischen Liebe
lausche den Tönen mit offenem Herzen
sonst lebst du dein Leben vergebens
Nachtgeflüster
in den Gärten das Sehnen gesucht
unter blühenden Bäumen
im singenden Gras
in der Begleitung von Träumen
die süß oder manchmal verrucht
versteckt in rosigen Schäumen
wird jede graue Erinnerung blaß
Nachtgeflüster
in samtweichen Armen
die dich umfangen wie südliches Meer
sich zu lösen aus diesen warmen
Gefühlen fällt jedes Mal unendlich schwer
Nachtgeflüster
leicht wie gelinde wehender Hauch
als wenn ein Vogel über die Dünen streicht
dann stillverharrend im Dornenstrauch
einem Bild aus dem Buche der Märchen gleicht
er schweigend im Mondlicht über die Weiten späht
in denen seit uralten Zeiten
als Weiser der knuffige Leuchtturm steht
Nachtgeflüster
schmeichelt den Ohren
dringt tief in die Winkel der Seele
man fühlt und man hat sich geschworen
wie sehr einer dem anderen fehle
so zieht mit dem Wissen
um das ewig verbunden
und mit den letzten geflüsterten Küssen
der erwachende Tag seine Runden