Gedichte -> Mystische Gedichte -> Die kalten Ernten


Die kalten Ernten

Die kalten Ernten
verdorren in der Sonne der Zukunft,
das weiße Mehl verdirbt
bevor es zu Brot gebacken wird.
Die Düfte des Dschungels
sind unserm Herzen lang entschwunden
wo wir wohnen
betet Beton zum Himmel.
Die Säfte frischer Hölzer
benetzen die Haut der Erde
und machen sie weich,
empfindsam für den Schmerz.
Es fluten die Quellen
zum Berge empor.
um den Schnee zu schmelzen
damit das Tal seine reine Farbe trinkt.
Ein friedlicher Krieg
verführt die Gemüter zu fremder Erregung
im Kampfe fließen die Lieder zusammen
zum gewaltigen Ozean der Freude.

 

6 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



Beitrag empfehlen
Wir möchten die Kommentare kompakt halten. Bitte deshalb OHNE Freizeilen und Absätze, hintereinander weg, schreiben! Achte bitte auf eine einfache und vernünftige Ausdrucks- und Schreibweise. Alles andere wird gelöscht. Vielen Dank.
Sicherheitscode
Aktualisieren
Einen Beitrag suchen
Noch unveröffentlicht
Wir haben 534 Leser online