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Der Schnitter Tod

Er kommt und geht,
doch er niemals stille steht.
Mit schwarzem Umhang, keine Seele,
und doch: er ist sanft, hält nichts von unnötigem Gequäle.
Keiner kann entwischen,
wegen ihm tausende Lichter erlischen.
Er steht nur da, auf dem Feld,
und keiner kann ihm entwischen, kein Recke, kein Held.
Er steht nur da, und um ihn herum das gülden Getreide,
er macht’s schnell, damit keiner unnötig Schmerzen erleide.
Er steht nur da, und arbeitet wacker,
doch werden es nie weniger Pflanzen auf dem Acker.
Tag und Nacht, Nacht und Tag,
schon oft er fast der Arbeit erlag.
Du bräuchtest wirklich viel Lob,
denn ohne dich gäbe es kein Leben,
ohne dich könnte niemand Leben weben,
und so äußre ich mein Lob, an dich, o Schnitter Tod

 

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