Die Vier
Vier sind gleich und doch so anders,
geh‘n alle den einsamen Weg des Wandrers.
Vier sind so friedlich wie kaum jemand,
und doch müssen sie so oft schwingen das Schwert
gen eigengebaute Wand.
Die eine ,die höchste, von feurigem Temperament,
all Warnung an sie ist verschwend.
Doch durch den weißen Stein hat sie´s geschafft zur Weisheit, vollkommen,
manches Mal trauert sie der Zeit nach, die ist verronnen.
Der zweite, der alles fortspült wie eine Welle,
hat seltenen Hang fürs Helle.
Doch war er früher ein Freund, treu ganz gewiss,
bis dann das Band durch Verrat riss.
Die dritte, luftig, wolkig abgehoben,
sieht man oft mit dem Himmel wogen.
Zart und ehrlich sie ist,
kein Platz für Weisheit oder List.
Der Vierte, standhaft und fest,
der sich nicht so leicht wegschieben lässt,
mit seinem Bruder er nicht immer fürs Helle kämpft,
doch er besser mit sich reden lässt.
Jeder sie gerne aufnimmt, gern erhört,
doch das ist kein Trost, denn sie müssen wandern, bis gefügt, was sie zerstört.