Melancholie
September, Oktober und auch der November.
Die Zeit sie fließt schnell, bis hin zum Dezember.
Der Herbst erobert sein schillerndes Reich,
mit Regen und Sturm begrüßt er uns gleich.
Mal Wolken, mal Stürme, die Gaukler des Neids,
bekämpfen des Sommers verbleibende Zeit.
Die herbstlichen Blätter, mit Farben getupft,
werden mit Macht von den Bäumen gerupft.
Bald stellt sie sich ein, die Melancholie.
Schöne Gedanken, man schreibt Poesie.
Im Licht der Kerzen sich Herzen verführen,
liebkosende Hände, die Sinne berühren.
Die klirrende Kälte lässt Eisblumen frieren,
die kunstvoll so manche Fenster verzieren.
Bald riechst du sie auch, die Vorweihnachtzeit
ihr seliger Friede vertreibt manches Leid.
Dann gehen sie an, die Lichter am Baum.
Geliebte Erinnerung, oh Weihnachtstraum.
Schneeflocken rieseln, bedecken das Land,
legen auf alles ihr schneeweißes Band.
September, Oktober und auch der November.
Die Zeit fließt so schnell, bis hin zum Dezember.
Geschenke verteilst du, bald klingen die Gläser.
Oh du Neues Jahr, mach grün bald die Gräser.