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Wie Hühner auf der Stange

Wie Hühner auf der Stange,
sitzen wir dicht gedrängt,
wir halten ein Ende, doch nicht das lange,
langsam, doch sicher werden wir eingeengt.
Der Fuchs schleicht schon um uns herum,
gleich wird er zum Sprung ansetzen,
wir sehn ihn nicht: Wir sind blind, er nicht dumm,
bald springt er, um uns zu zerfetzen.
Mit gegacker, mit geschnatter schimpfen wir über ihn,
doch rührn wir keine Feder um uns zu wehren,
lassen die richt´gen Verbrecher einfach ziehn,
und halten sie auch noch in ehren!
Leute, wir müssen was tun!
Überlasst ihnen nicht einfach die Leine!
Warum lasst ihr die Schwerter einfach in den Ecken ruhn?
Vergesst diese albernen Dudelpopreime!
An dieser Welt ist nichts mehr schön!
Nur den Reichen gefält sie so!
Warum könnt ihr, wollt ihr, dass nicht sehn?
Regt euch über was schlimmeres auf,
als über ein verschmutstes Schultoiletten Klo.
Es ist ein Aufruf an die, die auf der Straße wohnen,
kommt herbei, stürzt sie von ihren Lügen-Thronen,
erlangt die Macht über euch selbst wieder,
nieder mit den Reichen. Nieder!

 

3 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


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Kommentar von: Moni 2010-10-01 09:01
Liebe Elisabeth, Im Aufbau ist es für mich zwar kein Gedicht, aber vom Inhalt her mit Wahrheit bestückt. Meine Gedanken dazu: Uns geht es noch viel zu gut. Sonst würden wir zusammen auf den Tisch hauen. Aber dazu fehlt der Zusammenhalt. l. G. Moni ;-)
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Kommentar von: Dave 2011-03-31 20:28
Da kann ich mich dem Kommentar von Moni nur anschliesen. Aber es fehlt nicht nur der Zusammenhalt sondern die Courage und der Mut! Grüße Dave jawoll*
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