Der Bettler
So sitzt er da
in dunkler kalter Ecke
den Mantel um sich zieht
wie eine Burg
auf die die ihn seh’n
wirkt er wie eine Schnecke
mit Angst und Stolz
sich in sein Häuschen dreh’n
die Knochen steif
die Hände klamm verknotet
die Stiefel
mit Papier wohl vollgestopft
die Armut hat ihn eingesponnen
bedeckt den grauen wirren
eingezogenen Kopf
nur manchmal
wenn ein Groschen ringelt
in seine Mütze
still und ohne Klang
ein Fünkchen in den Augen züngelt
von spröden Lippen
kommt ein stiller Dank
der Frühling hat ihn retten sollen
doch hat er ihn nicht mehr erlebt
der Tod war stärker als das Wollen
er jetzt irgendwo im Nirwana schwebt