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Stadtalltag

Herbstmorgen zwischen
den Häuserblöcken
die Sonne zersplittert
im rauchigen Dunst
schläfrige knittrige
Menschen eilen
mit hastenden Schritten
um schartige Ecken
aus schnörkelnden Träumen
in Alltag geschmissen
Pflicht drängt sie – Pflicht drückt sie
Pflicht beutelt sie arg
was sie versäumen
die wenigsten wissen
so irren sie
durch den zerrissenen Tag
bis abends die Sonne
die Scherben einsammelt
es ist ein mühsam’ Geschäft
für das strahlende Licht
gebeugte Gestalten
die Türen verrammeln
wofür sie gelebt
das wissen sie nicht

 

2 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



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Kommentar von: Angie Pfeiffer 2010-06-18 18:31
Ein trauriges, aber all zu wahres Gedicht.
Ist der Text extra ohne Zwischenraum in einem durch geschrieben?
Wäre er mit einer Stropheneinteil ung noch eindringlicher?
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Kommentar von: Twiddy 2010-11-09 15:55
Ja,es ist wahr, ein schönes Gedicht. Die eilenden Menschen, die Unruhe, ich glaube, so wie es geschrieben ist ,ist es realer. Gruß von Twiddy klat*
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