Gedichte -> Nachdenkliche Gedichte -> Stille Zeit


Stille Zeit

Still ist es,
draußen und in mir.
So ruhig und still.
Nichts, gar nichts rührt sich.
Als stünde die Welt um mich herum
still.
Ich horche,
aber alles ist ... wie tot.
Fast, als wäre ich es auch schon.
Vielleicht bin ich's,
und weiß es nur noch nicht.
Ich stehe da am Fenster
wie ein Geist,
sehe hinaus
und suche ...
nach mir?
Und ich frage mich,
kann ein Geist solch ein Gefühl
in sich tragen,
dieses tiefe Spüren?
Ich reiße das Fenster auf,
beuge mich weit hinaus.
- Ein paar tiefe Züge.
Ich lebe noch.
Jetzt höre ich,
Wind kommt auf,
rauscht durch die Bäume;
empfinde,
wie er mich ein wenig aufweckt.
Will ich das überhaupt?
Langsam schließe ich das Fenster,
lasse die Welt draußen,
krieche zurück zu mir,
zurück in meine tiefe stille Stimmung.

Irgendwie tut mir das heute gut.

 

3 Wertung(en)    Schlecht »« Super  


Beitrag empfehlen
 
Kommentar von: almebo 2010-10-23 22:32
Die Stille ist für alle Balsam der Seele ! Lg almebo
Melden
 
Wir möchten die Kommentare kompakt halten. Bitte deshalb OHNE Freizeilen und Absätze, hintereinander weg, schreiben! Achte bitte auf eine einfache und vernünftige Ausdrucks- und Schreibweise. Alles andere wird gelöscht. Vielen Dank.
Sicherheitscode
Aktualisieren
Einen Beitrag suchen
Noch unveröffentlicht
Wir haben 116 Leser und 1 Autoren online