Augenblicke in der Natur
Ein Grashalm biegt sich im wehenden Wind,
die Blume am Rande gepflückt hat ein Kind,
eine Frau deckt den Tisch mit Kaffee und Kuchen,
Papi soll Timmy doch endlich mal suchen.
Ein Mann mäht den Rasen, es ist ziemlich laut,
der Junge in Handschellen, seine Zukunft verbaut,
ein Mädchen weint Tränen der verlorenen Liebe,
es wünschen sich Zwei, dass die Zeit stehen bliebe.
Ein Mofa, ein Auto, ein spielendes Kind,
der Drache, er reitet den wirbelnden Wind,
eine Frau lebt in Angst, ihr Kühlschrank ist leer,
es freut sich der Reiche des Reichtums noch mehr.
Da streiten sich zwei wegen nichtigen Dingen,
es möchte ein Mädchen nur eins, nämlich singen,
der Autor ist froh, der letzte Satz ist geschrieben,
ein Mann schlägt arg zu, nur ihn soll sie lieben.
Der Fels aus der Schwärze, sein Glühen, das Feuer,
entschwindende Worte, ein donnernder Knall.
Stimmen der Menschheit sie sind nicht verloren,
verharren für immer im endlosen All.
LG Angie