Der Rote Sand
Der Heimat letzter Gruß,
der Heimat letztes Zeichen -
der Leuchtturm in der Deutschen Bucht.
Soweit seine Signale reichen,
der Wanderer den Lichtpunkt sucht.
Erst wenn am Horizont verschwunden,
der schlanke Turm in dunkler Nacht -
glaubt er den Abschied überwunden,
und fühlt, daß Hoffnung neu erwacht.
Hoffnung auf ein neues Leben,
in einer weit entfernten Welt -
doch wird man ihm dort anderes geben,
als das was er hier weggestellt?
Er weiß nicht was ihn dort erwartet,
im fremden unbekannten Land -
hofft nur, daß er ins Glück gestartet -
das in der Heimat er nicht fand
Der ruhige Rhythmus macht für mich den Kern der Gestaltung aus (neben den tiefsinnigen Bildern), aber was ich persönlich schade finde, dass irgendwie die Reime hier untergehen.Ich gebe 3 Punkte, weil es schön ist und auch interessant gestaltet ist, aber es fehlt das gewisse Etwas und ich hab mir unter dem Titel was Farbiges erwartet. Insgesamt gefällt es mir aber