Tanz der Stürme
Leises Baumgeflüster,
schwingende Zweige,
das Spiel der Windhexe auf ihrer Geige,
wirbelnde Blätter im Regentanz,
sich verneigende Tannen in tiefer Würde
kündigen an, die Fürsten der Stürme.
Dunkle Wolken erobern den Himmel,
bahnen den Weg des eisgrauen Schimmel,
der mit blitzenden Hufen
unter Sturmkönigs Peitsche
donnernd durch die Wolken bricht.
Des Schimmels Atem ist grau wie sein Fell,
der Sturmkönig ruft zum großen Appell,
die Windhexe durchtrennt die goldenen Schnüre
und eröffnet den Tanz, für die Fürsten der Stürme.
Die Fürsten der Stürme gebärden sich wild,
zerstören der Landschaft harmonisches Bild.
Der Sturmkönig schwingt seine Peitsche und lacht,
die Windhexe fidelt mit teuflischer Macht.
Sie reißen an Bäumen, zerbrechen die Äste,
bäumen sich auf, geben das Beste.
Dann werden sie müde, ihre Kraft wird schwächer,
der Sturmkönig leert seinen Regenbecher,
die Windhexe legt ihre Geige nieder,
die Sonne am Himmel zeigt sich wieder.
Zurück in heißer Sommerluft, bleibt ein zarter Regenduft