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Gewürz der Seligen

Ich erinnere mich gern, meine Mutter konnt' gut kochen,
kam ich von der Arbeit heim, hab ich es schon gerochen,
Erbseneintopf, dick und schön, einen mehligen,
besonders gut daran, das "Gewürz der Seligen"!

Nur beim Eintopf gab es diese Würze wunderbar,
solang' ich mich erinnern kann, Jahr für Jahr.
Ich lernte dann ein Mädchen kennen, sie wurde meine Frau
nur kochen sollte sie gut können, ich erinnere mich genau!

Ich kam von der Arbeit heim, sie stand im Flur und sah mich an,
Tränen liefen über ihr Gesicht und sie sagte dann:
"Das Essen ist mir angebrannt, darüber sei sie traurig,
bitte iss jetzt nichts davon, denn es schmeckt sehr schaurig"!

Ich kostete und war entzückt, "Dir ist Großartiges geglückt,
Dein Essen das ist wunderbar, Du kochst wie meine Mutter,
das "Gewürz der Seligen", ich wird' verrückt,
bei Dir steh' ich jetzt gut im Futter"!

Meine Frau war fassungslos, sie sah mich verwundert an:
"Es ist doch total angebrannt, doch weiter ist nichts dran"!
Das "Gewürz der Seligen" hat meine Frau entdeckt,
Ich habe alles aufgegessen, weil's wie bei Mutter schmeckt!

 

3 Wertung(en)    Schlecht »« Super  



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Kommentar von: Einsiedler 2011-04-25 19:42
Hallo Twiddy, lustig ist dein Gedicht, aber es ist ein uralter Witz welcher schon in vielen Varianten erzählt wurde. LG vom Einsiedler
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Kommentar von: Twiddy 2011-04-25 20:34
Klar ist meine Geschichte lustig, sollte ja auch so verstanden werden! LG Twiddy
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