Die neue Schülerin
„Ich heiße Lena, bin 15 Jahre alt. Meine Eltern und ich sind aus München nach Berlin gezogen, denn mein Vater hat nach zwei Jahren endlich eine feste Arbeitsstelle gefunden.", das sagt die neue Schülerin als sie sich der 9. Klasse der Breitscheit Oberschule vorstellte. Frau Heine, ihre neue Klassenlehrerin, begrüßte sie und bat sie, in den vorderen Reihen Platz zu nehmen. Lena war eine sehr gute Schülerin und bekam fast nur Einsen. Ihre freundliche und hilfsbereite Art halfen ihr leider nicht viel, denn ihre Körperfülle und die guten Noten machten die Fünfzehnjährige von Anfang an unbeliebt.
Ihr erster Schultag verlief ohne Probleme. Als sie nach der Schule auf den Bus wartete, kam eine Gruppe von Jugendlichen. Die vier Jungs gingen langsam, aber gezielt, auf sie zu. Sie waren alle schon älter und sehr kräftig gebaut. Als sie vor der Neuen standen pustete einer von ihnen Rauch ins Gesicht. Lena ekelte sich davor. Als sie mit ihrer Händen den lästigen Zigarettenqualm wegwedelte grinsten die vier kurz und waren Sekunden später wieder ernst. Lena kannte die Gruppe, sie hatte die Jungs in der Pause bereits beobachtet, wie sie kleinere Kinder erpresst, bedroht und geschlagen hatten. Das neue Mädchen hatte Angst vor ihnen. Schüchtern fragte sie: „Was wollt ihr von mir?". Einer der Jungen antwortete mit aggressiver Stimme: „Bei uns gibt es Regeln, Neue! Du wirst jedem von uns morgen 20 € geben, dann lassen wir dich in Ruhe, wenn du das Geld nicht hast, oder du es jemanden sagst, wirst du ab morgen Abend im Krankenhaus liegen!". Noch bevor Lena etwas sagen konnte, waren die Jungen wieder weg. Wie angewurzelt stand sie da, sie hatte keine 20 €, sie bekam kein Taschengeld, denn ihrer Familie ging es finanziell nicht gut.
Der Bus kam, Lena stieg ein und setzte sich auf einen der vorderen Plätze. Der Bus mit dem eingeschüchterten Mädchen fuhr los. Ganz allein saß sie am Fenster, sah auf Berlins Straßen und wusste nicht was sie tun sollte.
Zu Hause, in ihrer kleinen Plattenbauwohnung angekommen, ging sie zu ihrer Mutter, die in der Küche beim Essen kochen war. „Wie war dein erster Schultag?", fragte die Mutter interessiert. Lena antwortete: „Ich kenne niemand, alle schauten mich an, als wäre ich anders. Es ist als hätten sie etwas gegen mich. Warum konnten wir nicht in München bleiben, dort hatte ich Freunde, hier werde ich mich niemals wohlfühlen können." Die Mutter bemerkte die traurigen Augen ihrer Tochter nicht und versuchte sie zu beschwichtigen. „Ach Lena Süße, du weißt warum wir wegziehen mussten, du wirst schon Freunde finden, lebe dich einfach etwas ein!", antwortete die Mutter und sah ihr lange in die Augen. Lena ging in ihr Zimmer, dort spielten ihre beiden Brüder, Tim und Jonas. Tim war gerade erst vier geworden und Jonas ging in die 3. Klasse.
Am nächsten Morgen, nach einer schlaflosen Nacht wusste Lena, dass sie den Jungs kein Geld geben wird. Es waren sowieso nur Drohungen, sie werden mir bestimmt nichts tun, dachte sie.
Ihr Vater fuhr sie zur Schule, da es auf seinem Weg zum Arbeitsplatz war. Vor der Schule, wurde sie bereits erwartet. Die vier Typen von gestern wollten ihr Geld bei ihr abholen. Als Lena ihnen sagte, dass sie es nicht hatte, wurde sie hinter die Schule gezerrt. Dort standen viele Mülleimer der Schule herum, es stank unerträglich. Die Stunde hatte begonnen, es läutete. Lena wollte sich losreißen, doch die Jungs hielten sie fest, sie hatte keine Chance. Die vier redeten immer weiter auf Lena ein, bis sie ihnen versprach das Geld morgen mitzubringen. Sie ließen Lena gehen. Als sie sich noch einmal umdrehte, sah sie wie sie sich Zigaretten anbrannten und Bierflaschen öffneten.
Als die Neue die Tür zum Klassenzimmer öffnete, schaute sie jeder an, Frau Heine wollte wissen wo sie war, darauf antwortete Lena nur sie hätte verschlafen. Sie setzte sich und der Unterricht ging weiter. Doch nicht für sie, sie saß allein an ihrem Tisch und starte aus dem Fenster. Am Ende der Stunde wollte Lena gerade das Klassenzimmer verlassen, als ihre Klassenlehrerin sie zurück rief. Frau Heine wollte mit ihr sprechen. Denn auch sie hatte bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Sie redete auf Lena ein und wollte wissen was los sei. Sie wollte dem Mädchen helfen, doch sie kam nicht an Lena heran. Als sie dann doch auf den Pausenhof durfte, stand sie wieder allein in der Ecke, wie schon am gestrigen Tag. Nach einigen Minuten kam ein anderes Mädchen auf sie zu, das mit in ihre Klasse geht, sie war ebenfalls immer allein. Lena hatte bereits mitbekommen, dass das Mädchen unbeliebt war, denn auch sie wurde im Klassenzimmer von ihren Mitschülern fertig gemacht. Dennoch, fand sie Jessy richtig nett. Sie unterhielten sich und freundeten sich an. Zurück in der Klasse setzten sie sich zusammen, da auch Jessy allein saß. Einige Mitschüler sagten wieder fiese Dinge zu ihr, doch zu diesem Zeitpunkt war ihr das egal und sie ignorierte es.
In der zweiten Pause fragte Jessy ob Lena Lust hätte nach der Schule mit zu ihr zu kommen. Lena wollte schon gerne, aber sie hatte ihrer Mutter versprochen ihr im Haushalt zu helfen. Deshalb verabredeten sie sich für den nächsten Tag. Lena erfuhr, das auch Jessy letztes Jahr neu in die Klasse kam. Vorher war sie in einer anderen Schule in Berlin, die sie aber wechselte da sie dort oft gemobbt wurde. „Hier ist es nicht ganz so schlimm.", sagte sie. „Auch wenn die meisten mich nicht mögen, so richtig fertig gemacht wurde ich hier noch nie." Die beiden redeten auch im Unterricht weiter, was die Lehrer aber nicht mitbekommen haben. Sie redeten über ihre Probleme und auch Lena erzählte was ihr an der Bushaltestelle passiert ist. Jessy kannte die Gang, sie wurde anfangs auch von ihnen erpresst. „Aber nachdem ich mich damit an die Polizei gewendet hatte, haben sie mich in Ruhe gelassen.", sprach sie der verunsicherten Lena zu.
Der restliche Schultag verlief ohne weitere Probleme. Als sie nach Hause kam, erzählte sie ihrer Mutter alles über ihre neue Freundin. Sie freute sich für ihre Tochter und war sich sicher, dass sie noch weitere Freunde finden wird.
Am nächsten Morgen wurde sie vor der Schule wieder abgefangen. Die Jungen-Gang wollte nun ihr Geld bekommen, doch wie schon am Vortag hatte sie das Geld nicht dabei. Die Jungen gaben ihr noch eine letzte Chance, sie solle das Geld bis 18 Uhr am Schulhof abliefern. Im Klassenzimmer erzählte sie alles Jessy. Da sie sich heute Nachmittag treffen wollten, beschlossen sie zusammen zur Polizei zu gehen. In den Pausen sahen die Jungen immer wieder mit einem grimmigen Ausdruck zu Lena, ob sie was gemerkt hatten?
Wie abgemacht gingen sie gleich nach der Schule zur Polizei. Dort erzählten die Beiden alles. Jessy konnte dem Polizisten sogar die Vor- und Nachnamen sagen und auch wo sie sich immer trafen. Der Wachtmeister versprach Lena, dass er sich sofort um die Beiden kümmern wird und erzählte ihr, dass diese Gang der Polizei schon durch frühere Taten bekannt war.
Den restlichen Nachmittag waren die beiden bei Jessy zu Hause und hörten Musik. Der Familie von Jessy ging es nicht so schlecht. Sie hatten ein großes Haus in einer Vorstadt Berlins. Jessy hatte ihr eigenes Zimmer und sogar ein richtig cooles Handy. Als Lena am Abend von ihrem Vater abgeholt wurde, traute Lena sich auch die Sache von der Gang zu erzählen und dass sie bei der Polizei waren. Er versprach ihr, dass er sie morgen zur Schule mit rein begleitete, und kurz mit der Direktorin der Schule spricht.
Als Lena am nächsten Morgen mit ihrem Vater die Schule betrat, traute sich die Gruppe nicht mehr sie anzusprechen. Sie schauten sie aber mit grimmigen Gesichtern an, doch Lena ignorierte sie. Nachdem sie das Klassenzimmer betreten hatte sah sie, dass einige Mitschüler Jessy beleidigen und ihre Schulsachen kaputt machten. Als Lena Jessy helfen wollte wurde auch sie beleidigt. Doch zum Glück kam die Klassenlehrerin und alle taten so, als wäre nichts gewesen. Im Unterricht erzählte Jessy warum sie so fertig gemacht wurde. „Gestern Abend war anscheinend die Polizei bei den Eltern der Jungs. Sie haben die anderen nun angestiftet uns fertig zu machen, ansonsten würden sie diese schlagen." Lena verstand anfangs nicht, warum die anderen auf die Gang hörten, aber je mehr sie von denen erfuhr, desto besser verstand sie die Lage der anderen. „Diese Typen sind echt gefährlich, aber uns selbst können sie nichts mehr tun, ansonsten werden sie von der Schule geworfen", erklärte ihr Jessy. In der ersten Pause kamen immer wieder Klassenkameraden um sie zu Beleidigen, doch sie ignorierten es. Das ging die nächsten Tage so weiter und nach dem Wochenende wurde es immer schlimmer.
Jessy und Lena gingen zusammen ins Schulhaus, dort wurden sie wieder beleidigt. Wie immer versuchten sie es zu ignorieren, als sie den Schulgang entlang liefen, schlich sich ein Junge aus deren Parallelklasse mit einer Schere in der Hand von hinten an. Die beiden Mädchen bemerkten ihn nicht. Der Junge stand hinter ihnen, er ging mit der Schere zuerst zu Jessy, und schnitt ihr ein Bündel Haare ab. Als Jessy bemerkte, dass ihre lange blonde Haarsträhne von ihrem Kopf zu Boden fiel und die anderen sie auslachten, begann sie zu weinen und rannte ins Mädchenklo. Der Junge versuchte es auch bei Lena, doch er war zu langsam, sie schubste ihn weg und rannte Jessy hinterher. Sie hatte sich in einer Kabine eingeschlossen und versuchte es zu verheimlichen, dass sie weinte. Ihr war es peinlich. Lena konnte sie beruhigen, die erste Stunde hatte bereits angefangen und zusammen gingen sie ins Klassenzimmer. Als sie den Raum betraten, gab es großes Gelächter, einige nahmen ihre Handys und machten Fotos von Jessy, der man deutlich ansehen konnte dass sie geweint hatte. Herr Kemmer, der Physiklehrer bemerkte nicht, dass Jessy angegriffen wurde, er beruhigte nur die Klasse. In der Pause gingen Videos herum, fast jeder hatte die Bilder bereits gesehen. Sie lachten Jessy aus, Lena hätte ihr gern geholfen, wusste aber nicht richtig wie. Sie wollte mit ihrer Freundin zur Direktorin gehen, aber Jessy war dagegen. „Es bringt sowieso nichts, warum tun die mir das an?". Lena wusste auch nicht was sie dazu sagen sollte. Der restliche Schultag ging so weiter, wie er begann. Die beiden Mädchen wurden beleidigt und ausgelacht.
Nachmittags musste Lena wieder ihrer Mutter im Haushalt helfen. Dabei wollte die Mutter sie ein wenig über ihren Tag in der Schule ausfragen. Doch Lena war in Gedanken bei ihrer Freundin und überlegte, wie sie ihr helfen könnte. Sie freute sich auf den nächsten Tag, denn da wollte sie mit Jessy ins Schwimmbad gehen. Es war lange her, dass sie das letzte Mal dort war.
Der nächste Schultag war genauso schlimm wie der gestrige. Diesmal waren die beiden an der Reihe ihr Projekt vorzutragen. Doch durch den Stress, den sie die letzten Tage hatten, vergaßen sie das Projekt vorzubereiten. Die Klassenlehrerin war sehr enttäuscht von ihnen. Als die Schule endlich vorbei war stiegen sie in den Bus, der am Schwimmbad hielt. Doch Jessy wollte trotz des schönen Wetters nicht ins Bad, aber Lena konnte sie doch noch überreden. Lena bemerkte, dass Jessy ihren Arm immer bedeckte und fragte sich wieso sie das tat. Sie hoffte den Grund zu sehen, doch Jessys Hand war im Weg. Als sie im Bus saßen, waren sie fast allein, nur eine ältere Frau saß in den vorderen Sitzreihen des Busses. Lena traute sich nun ganz vorsichtig zu fragen, warum sie ihren Arm immer verdeckte. Plötzlich fing Jessy an zu weinen, sie zeigte ihren Arm und schluchzte dabei: „Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, warum tun die anderen mir so etwas an, ich habe ihnen doch nichts getan!". Lena erschrak als sie ihren Arm sah. Überall waren tiefe Narben vom Ritzen. „Warum hast du nicht einfach darüber geredet, das Ritzen bringt dir doch nichts!". Jessy erklärte mit verweinter Stimme: „Es ist ein gutes Gefühl, der Schmerz von der klinge, es hat mich einfach abgelenkt von dem was in der Schule los ist, aber verspreche es mir, das du es niemanden sagst!" Jessy's Haltestelle kam näher, sie musste ihr versprechen, dass sie niemand von diesem Geheimnis erzählt, was ihr nicht leicht gefallen war. Jessy und die ältere Frau stiegen aus.
Lena war die einzige, die noch im Bus saß. Es war bereits dunkel in den Straßen von Berlin. Sie hatte Angst, alleine nach Hause zu laufen. Es war kein weiter Weg, doch sie hatte Angst, dass die Gang die alles ausgelöst hatte, ihr wieder auflauerte. Sie hatten es versucht, trauten sich aber nicht ihr etwas zu tun, denn es waren immer Leute in der Nähe. An ihrer Haltestelle angekommen stieg sie aus. Während sie mit schnellen Schritten nach Hause lief, sah sie sich immer wieder ängstlich um. Sie sah niemand, hörte aber Schritte. Ob das die Jungs waren? Ihre Angst nahm zu und sie rannte so schnell sie konnte. Kurz bevor sie den Plattenbau erreichte, sah sie nach Hinten und entdeckte vier schwarz gekleidete Jugendliche, die ihr hinterher rannten. Nun lief sie noch schneller, erreichte die Tür. Die Jungs waren kurz hinter ihr. Während sie voller Panik klingelte kramte sie ihren Schlüssel raus, schloss auf, rannte hinein und schmiss die Tür zu. Draußen hörte sie die Kerle schreien, dass morgen in der Schule schlimme Dinge passieren, wenn sie ihr Geld nicht bekommen. Sie lehnte sich gegen die Tür, sie war außer Puste, aber hatte es geschafft. Als sie abends in ihrem Bett lag, dachte sie nach: „Wenn ich ihnen das Geld gebe, vielleicht hören sie dann endlich auf damit...". Also beschloss sie, morgen jedem 20 Euro zu geben, sie hatte noch etwas gespart, denn sie wollte sich schon seit langem ein eigenes Handy kaufen.
Am nächsten Morgen vor der Schule, wartete sie auf Jessy, doch sie war nirgends zu sehen, da kam die Gang zu ihr. Lena musste ihnen das Geld geben, danach durfte sie in die Schule. Aber auch im Klassenzimmer war Jessy nicht, nach der ersten Stunde fragte sie Frau Heine nach ihrer Freundin, sie sagte Lena, das es ihr nicht gut ginge.
Nach der Schule fuhr sie sofort zum Haus von Jessy, doch ihre Eltern wussten nicht wo ihre Tochter sei, denn sie war wie an jedem Morgen aus dem Haus gegangen. Die Eltern riefen gleich die Polizei und Lena suchte nach ihr. Sie hatte schon eine Vermutung wo sie sein könnte, es war ihr Lieblingsplatz. In einem Park, etwas abseits hinter einigen Hecken stand eine kleine Hütte. Dort trafen sie sich oft in ihrer Freizeit, um sich zu unterhalten. 20 Minuten später war Lena bei der Hütte, sie ging hinein. Jessy lag blutend und bewusstlos am Boden. Schnell wollte sie Hilfe holen. Weil sie kein Handy hatte rannte sie in den Park, in der Hoffnung jemand zu finden, der einen Krankenwagen rief. Doch gerade jetzt, wo sie Menschen bauchte, waren keine da. Sie klingelt an Häusern, doch es war niemand da. Als sie einen telefonierenden Geschäftsmann sah, lief sie auf ihn zu, hielt ihn an und erzählte voller Panik was passiert war. Der Man brach sein Telefonat sofort ab und rief den Notarzt. Zusammen rannten sie zu der alten Hütte im Park. Dort lag sie, ihre Augen waren geschlossen. Lena war total panisch, man sah ihr an das sie sich Sorgen machte. Lena sah einen Zettel auf dem Boden liegen. Sie hob ihn auf und las den Abschiedsbrief ihrer Freundin:
"Hallo Lena,
du warst die einzige die zu mir gehalten hat, dafür danke ich dir! Doch es tut mir Leid, niemand außer dir mag mich, ich kann einfach nicht mehr, ich möchte nicht mehr leben. Es ist einfach zu viel passiert, das kann ich nicht mehr vergessen. Es tut mir Leid, bitte traure nicht um mich, das bin ich nicht wert"!
Und an meine Eltern: "Ihr habt mir nicht geholfen, ihr habt gemerkt mir geht es nicht gut, aber es war euch egal, also braucht ihr euch auch nicht mehr um mich sorgen, da wo ich jetzt bin, werde ich hoffentlich glücklicher sein!
Eure Jessy"
Während Lena das las, kamen ihr die Tränen, was hatte sie nur getan? Wird sie durchkommen? So viele Fragen gingen ihr durch den Kopf, doch sie wusste auf nichts eine Antwort. Der Notarzt kam, ein Krankenwagen war auch mit dabei, die Ärzte brachten sie sofort weg, sie sahen sehr besorgt aus.
Lena wurde zu ihren Eltern gebracht, sie konnten nicht glauben, was ihre Tochter alles durchmachen musste. Ihre Eltern nahmen sie gleich am nächsten Tag von der Schule, Lena kam auf eine Neue, dort ging es ihr besser, sie fand schnell neue Freunde, doch Jessy wird sie niemals vergessen.
Ihr erster Schultag verlief ohne Probleme. Als sie nach der Schule auf den Bus wartete, kam eine Gruppe von Jugendlichen. Die vier Jungs gingen langsam, aber gezielt, auf sie zu. Sie waren alle schon älter und sehr kräftig gebaut. Als sie vor der Neuen standen pustete einer von ihnen Rauch ins Gesicht. Lena ekelte sich davor. Als sie mit ihrer Händen den lästigen Zigarettenqualm wegwedelte grinsten die vier kurz und waren Sekunden später wieder ernst. Lena kannte die Gruppe, sie hatte die Jungs in der Pause bereits beobachtet, wie sie kleinere Kinder erpresst, bedroht und geschlagen hatten. Das neue Mädchen hatte Angst vor ihnen. Schüchtern fragte sie: „Was wollt ihr von mir?". Einer der Jungen antwortete mit aggressiver Stimme: „Bei uns gibt es Regeln, Neue! Du wirst jedem von uns morgen 20 € geben, dann lassen wir dich in Ruhe, wenn du das Geld nicht hast, oder du es jemanden sagst, wirst du ab morgen Abend im Krankenhaus liegen!". Noch bevor Lena etwas sagen konnte, waren die Jungen wieder weg. Wie angewurzelt stand sie da, sie hatte keine 20 €, sie bekam kein Taschengeld, denn ihrer Familie ging es finanziell nicht gut.
Der Bus kam, Lena stieg ein und setzte sich auf einen der vorderen Plätze. Der Bus mit dem eingeschüchterten Mädchen fuhr los. Ganz allein saß sie am Fenster, sah auf Berlins Straßen und wusste nicht was sie tun sollte.
Zu Hause, in ihrer kleinen Plattenbauwohnung angekommen, ging sie zu ihrer Mutter, die in der Küche beim Essen kochen war. „Wie war dein erster Schultag?", fragte die Mutter interessiert. Lena antwortete: „Ich kenne niemand, alle schauten mich an, als wäre ich anders. Es ist als hätten sie etwas gegen mich. Warum konnten wir nicht in München bleiben, dort hatte ich Freunde, hier werde ich mich niemals wohlfühlen können." Die Mutter bemerkte die traurigen Augen ihrer Tochter nicht und versuchte sie zu beschwichtigen. „Ach Lena Süße, du weißt warum wir wegziehen mussten, du wirst schon Freunde finden, lebe dich einfach etwas ein!", antwortete die Mutter und sah ihr lange in die Augen. Lena ging in ihr Zimmer, dort spielten ihre beiden Brüder, Tim und Jonas. Tim war gerade erst vier geworden und Jonas ging in die 3. Klasse.
Am nächsten Morgen, nach einer schlaflosen Nacht wusste Lena, dass sie den Jungs kein Geld geben wird. Es waren sowieso nur Drohungen, sie werden mir bestimmt nichts tun, dachte sie.
Ihr Vater fuhr sie zur Schule, da es auf seinem Weg zum Arbeitsplatz war. Vor der Schule, wurde sie bereits erwartet. Die vier Typen von gestern wollten ihr Geld bei ihr abholen. Als Lena ihnen sagte, dass sie es nicht hatte, wurde sie hinter die Schule gezerrt. Dort standen viele Mülleimer der Schule herum, es stank unerträglich. Die Stunde hatte begonnen, es läutete. Lena wollte sich losreißen, doch die Jungs hielten sie fest, sie hatte keine Chance. Die vier redeten immer weiter auf Lena ein, bis sie ihnen versprach das Geld morgen mitzubringen. Sie ließen Lena gehen. Als sie sich noch einmal umdrehte, sah sie wie sie sich Zigaretten anbrannten und Bierflaschen öffneten.
Als die Neue die Tür zum Klassenzimmer öffnete, schaute sie jeder an, Frau Heine wollte wissen wo sie war, darauf antwortete Lena nur sie hätte verschlafen. Sie setzte sich und der Unterricht ging weiter. Doch nicht für sie, sie saß allein an ihrem Tisch und starte aus dem Fenster. Am Ende der Stunde wollte Lena gerade das Klassenzimmer verlassen, als ihre Klassenlehrerin sie zurück rief. Frau Heine wollte mit ihr sprechen. Denn auch sie hatte bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Sie redete auf Lena ein und wollte wissen was los sei. Sie wollte dem Mädchen helfen, doch sie kam nicht an Lena heran. Als sie dann doch auf den Pausenhof durfte, stand sie wieder allein in der Ecke, wie schon am gestrigen Tag. Nach einigen Minuten kam ein anderes Mädchen auf sie zu, das mit in ihre Klasse geht, sie war ebenfalls immer allein. Lena hatte bereits mitbekommen, dass das Mädchen unbeliebt war, denn auch sie wurde im Klassenzimmer von ihren Mitschülern fertig gemacht. Dennoch, fand sie Jessy richtig nett. Sie unterhielten sich und freundeten sich an. Zurück in der Klasse setzten sie sich zusammen, da auch Jessy allein saß. Einige Mitschüler sagten wieder fiese Dinge zu ihr, doch zu diesem Zeitpunkt war ihr das egal und sie ignorierte es.
In der zweiten Pause fragte Jessy ob Lena Lust hätte nach der Schule mit zu ihr zu kommen. Lena wollte schon gerne, aber sie hatte ihrer Mutter versprochen ihr im Haushalt zu helfen. Deshalb verabredeten sie sich für den nächsten Tag. Lena erfuhr, das auch Jessy letztes Jahr neu in die Klasse kam. Vorher war sie in einer anderen Schule in Berlin, die sie aber wechselte da sie dort oft gemobbt wurde. „Hier ist es nicht ganz so schlimm.", sagte sie. „Auch wenn die meisten mich nicht mögen, so richtig fertig gemacht wurde ich hier noch nie." Die beiden redeten auch im Unterricht weiter, was die Lehrer aber nicht mitbekommen haben. Sie redeten über ihre Probleme und auch Lena erzählte was ihr an der Bushaltestelle passiert ist. Jessy kannte die Gang, sie wurde anfangs auch von ihnen erpresst. „Aber nachdem ich mich damit an die Polizei gewendet hatte, haben sie mich in Ruhe gelassen.", sprach sie der verunsicherten Lena zu.
Der restliche Schultag verlief ohne weitere Probleme. Als sie nach Hause kam, erzählte sie ihrer Mutter alles über ihre neue Freundin. Sie freute sich für ihre Tochter und war sich sicher, dass sie noch weitere Freunde finden wird.
Am nächsten Morgen wurde sie vor der Schule wieder abgefangen. Die Jungen-Gang wollte nun ihr Geld bekommen, doch wie schon am Vortag hatte sie das Geld nicht dabei. Die Jungen gaben ihr noch eine letzte Chance, sie solle das Geld bis 18 Uhr am Schulhof abliefern. Im Klassenzimmer erzählte sie alles Jessy. Da sie sich heute Nachmittag treffen wollten, beschlossen sie zusammen zur Polizei zu gehen. In den Pausen sahen die Jungen immer wieder mit einem grimmigen Ausdruck zu Lena, ob sie was gemerkt hatten?
Wie abgemacht gingen sie gleich nach der Schule zur Polizei. Dort erzählten die Beiden alles. Jessy konnte dem Polizisten sogar die Vor- und Nachnamen sagen und auch wo sie sich immer trafen. Der Wachtmeister versprach Lena, dass er sich sofort um die Beiden kümmern wird und erzählte ihr, dass diese Gang der Polizei schon durch frühere Taten bekannt war.
Den restlichen Nachmittag waren die beiden bei Jessy zu Hause und hörten Musik. Der Familie von Jessy ging es nicht so schlecht. Sie hatten ein großes Haus in einer Vorstadt Berlins. Jessy hatte ihr eigenes Zimmer und sogar ein richtig cooles Handy. Als Lena am Abend von ihrem Vater abgeholt wurde, traute Lena sich auch die Sache von der Gang zu erzählen und dass sie bei der Polizei waren. Er versprach ihr, dass er sie morgen zur Schule mit rein begleitete, und kurz mit der Direktorin der Schule spricht.
Als Lena am nächsten Morgen mit ihrem Vater die Schule betrat, traute sich die Gruppe nicht mehr sie anzusprechen. Sie schauten sie aber mit grimmigen Gesichtern an, doch Lena ignorierte sie. Nachdem sie das Klassenzimmer betreten hatte sah sie, dass einige Mitschüler Jessy beleidigen und ihre Schulsachen kaputt machten. Als Lena Jessy helfen wollte wurde auch sie beleidigt. Doch zum Glück kam die Klassenlehrerin und alle taten so, als wäre nichts gewesen. Im Unterricht erzählte Jessy warum sie so fertig gemacht wurde. „Gestern Abend war anscheinend die Polizei bei den Eltern der Jungs. Sie haben die anderen nun angestiftet uns fertig zu machen, ansonsten würden sie diese schlagen." Lena verstand anfangs nicht, warum die anderen auf die Gang hörten, aber je mehr sie von denen erfuhr, desto besser verstand sie die Lage der anderen. „Diese Typen sind echt gefährlich, aber uns selbst können sie nichts mehr tun, ansonsten werden sie von der Schule geworfen", erklärte ihr Jessy. In der ersten Pause kamen immer wieder Klassenkameraden um sie zu Beleidigen, doch sie ignorierten es. Das ging die nächsten Tage so weiter und nach dem Wochenende wurde es immer schlimmer.
Jessy und Lena gingen zusammen ins Schulhaus, dort wurden sie wieder beleidigt. Wie immer versuchten sie es zu ignorieren, als sie den Schulgang entlang liefen, schlich sich ein Junge aus deren Parallelklasse mit einer Schere in der Hand von hinten an. Die beiden Mädchen bemerkten ihn nicht. Der Junge stand hinter ihnen, er ging mit der Schere zuerst zu Jessy, und schnitt ihr ein Bündel Haare ab. Als Jessy bemerkte, dass ihre lange blonde Haarsträhne von ihrem Kopf zu Boden fiel und die anderen sie auslachten, begann sie zu weinen und rannte ins Mädchenklo. Der Junge versuchte es auch bei Lena, doch er war zu langsam, sie schubste ihn weg und rannte Jessy hinterher. Sie hatte sich in einer Kabine eingeschlossen und versuchte es zu verheimlichen, dass sie weinte. Ihr war es peinlich. Lena konnte sie beruhigen, die erste Stunde hatte bereits angefangen und zusammen gingen sie ins Klassenzimmer. Als sie den Raum betraten, gab es großes Gelächter, einige nahmen ihre Handys und machten Fotos von Jessy, der man deutlich ansehen konnte dass sie geweint hatte. Herr Kemmer, der Physiklehrer bemerkte nicht, dass Jessy angegriffen wurde, er beruhigte nur die Klasse. In der Pause gingen Videos herum, fast jeder hatte die Bilder bereits gesehen. Sie lachten Jessy aus, Lena hätte ihr gern geholfen, wusste aber nicht richtig wie. Sie wollte mit ihrer Freundin zur Direktorin gehen, aber Jessy war dagegen. „Es bringt sowieso nichts, warum tun die mir das an?". Lena wusste auch nicht was sie dazu sagen sollte. Der restliche Schultag ging so weiter, wie er begann. Die beiden Mädchen wurden beleidigt und ausgelacht.
Nachmittags musste Lena wieder ihrer Mutter im Haushalt helfen. Dabei wollte die Mutter sie ein wenig über ihren Tag in der Schule ausfragen. Doch Lena war in Gedanken bei ihrer Freundin und überlegte, wie sie ihr helfen könnte. Sie freute sich auf den nächsten Tag, denn da wollte sie mit Jessy ins Schwimmbad gehen. Es war lange her, dass sie das letzte Mal dort war.
Der nächste Schultag war genauso schlimm wie der gestrige. Diesmal waren die beiden an der Reihe ihr Projekt vorzutragen. Doch durch den Stress, den sie die letzten Tage hatten, vergaßen sie das Projekt vorzubereiten. Die Klassenlehrerin war sehr enttäuscht von ihnen. Als die Schule endlich vorbei war stiegen sie in den Bus, der am Schwimmbad hielt. Doch Jessy wollte trotz des schönen Wetters nicht ins Bad, aber Lena konnte sie doch noch überreden. Lena bemerkte, dass Jessy ihren Arm immer bedeckte und fragte sich wieso sie das tat. Sie hoffte den Grund zu sehen, doch Jessys Hand war im Weg. Als sie im Bus saßen, waren sie fast allein, nur eine ältere Frau saß in den vorderen Sitzreihen des Busses. Lena traute sich nun ganz vorsichtig zu fragen, warum sie ihren Arm immer verdeckte. Plötzlich fing Jessy an zu weinen, sie zeigte ihren Arm und schluchzte dabei: „Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, warum tun die anderen mir so etwas an, ich habe ihnen doch nichts getan!". Lena erschrak als sie ihren Arm sah. Überall waren tiefe Narben vom Ritzen. „Warum hast du nicht einfach darüber geredet, das Ritzen bringt dir doch nichts!". Jessy erklärte mit verweinter Stimme: „Es ist ein gutes Gefühl, der Schmerz von der klinge, es hat mich einfach abgelenkt von dem was in der Schule los ist, aber verspreche es mir, das du es niemanden sagst!" Jessy's Haltestelle kam näher, sie musste ihr versprechen, dass sie niemand von diesem Geheimnis erzählt, was ihr nicht leicht gefallen war. Jessy und die ältere Frau stiegen aus.
Lena war die einzige, die noch im Bus saß. Es war bereits dunkel in den Straßen von Berlin. Sie hatte Angst, alleine nach Hause zu laufen. Es war kein weiter Weg, doch sie hatte Angst, dass die Gang die alles ausgelöst hatte, ihr wieder auflauerte. Sie hatten es versucht, trauten sich aber nicht ihr etwas zu tun, denn es waren immer Leute in der Nähe. An ihrer Haltestelle angekommen stieg sie aus. Während sie mit schnellen Schritten nach Hause lief, sah sie sich immer wieder ängstlich um. Sie sah niemand, hörte aber Schritte. Ob das die Jungs waren? Ihre Angst nahm zu und sie rannte so schnell sie konnte. Kurz bevor sie den Plattenbau erreichte, sah sie nach Hinten und entdeckte vier schwarz gekleidete Jugendliche, die ihr hinterher rannten. Nun lief sie noch schneller, erreichte die Tür. Die Jungs waren kurz hinter ihr. Während sie voller Panik klingelte kramte sie ihren Schlüssel raus, schloss auf, rannte hinein und schmiss die Tür zu. Draußen hörte sie die Kerle schreien, dass morgen in der Schule schlimme Dinge passieren, wenn sie ihr Geld nicht bekommen. Sie lehnte sich gegen die Tür, sie war außer Puste, aber hatte es geschafft. Als sie abends in ihrem Bett lag, dachte sie nach: „Wenn ich ihnen das Geld gebe, vielleicht hören sie dann endlich auf damit...". Also beschloss sie, morgen jedem 20 Euro zu geben, sie hatte noch etwas gespart, denn sie wollte sich schon seit langem ein eigenes Handy kaufen.
Am nächsten Morgen vor der Schule, wartete sie auf Jessy, doch sie war nirgends zu sehen, da kam die Gang zu ihr. Lena musste ihnen das Geld geben, danach durfte sie in die Schule. Aber auch im Klassenzimmer war Jessy nicht, nach der ersten Stunde fragte sie Frau Heine nach ihrer Freundin, sie sagte Lena, das es ihr nicht gut ginge.
Nach der Schule fuhr sie sofort zum Haus von Jessy, doch ihre Eltern wussten nicht wo ihre Tochter sei, denn sie war wie an jedem Morgen aus dem Haus gegangen. Die Eltern riefen gleich die Polizei und Lena suchte nach ihr. Sie hatte schon eine Vermutung wo sie sein könnte, es war ihr Lieblingsplatz. In einem Park, etwas abseits hinter einigen Hecken stand eine kleine Hütte. Dort trafen sie sich oft in ihrer Freizeit, um sich zu unterhalten. 20 Minuten später war Lena bei der Hütte, sie ging hinein. Jessy lag blutend und bewusstlos am Boden. Schnell wollte sie Hilfe holen. Weil sie kein Handy hatte rannte sie in den Park, in der Hoffnung jemand zu finden, der einen Krankenwagen rief. Doch gerade jetzt, wo sie Menschen bauchte, waren keine da. Sie klingelt an Häusern, doch es war niemand da. Als sie einen telefonierenden Geschäftsmann sah, lief sie auf ihn zu, hielt ihn an und erzählte voller Panik was passiert war. Der Man brach sein Telefonat sofort ab und rief den Notarzt. Zusammen rannten sie zu der alten Hütte im Park. Dort lag sie, ihre Augen waren geschlossen. Lena war total panisch, man sah ihr an das sie sich Sorgen machte. Lena sah einen Zettel auf dem Boden liegen. Sie hob ihn auf und las den Abschiedsbrief ihrer Freundin:
"Hallo Lena,
du warst die einzige die zu mir gehalten hat, dafür danke ich dir! Doch es tut mir Leid, niemand außer dir mag mich, ich kann einfach nicht mehr, ich möchte nicht mehr leben. Es ist einfach zu viel passiert, das kann ich nicht mehr vergessen. Es tut mir Leid, bitte traure nicht um mich, das bin ich nicht wert"!
Und an meine Eltern: "Ihr habt mir nicht geholfen, ihr habt gemerkt mir geht es nicht gut, aber es war euch egal, also braucht ihr euch auch nicht mehr um mich sorgen, da wo ich jetzt bin, werde ich hoffentlich glücklicher sein!
Eure Jessy"
Während Lena das las, kamen ihr die Tränen, was hatte sie nur getan? Wird sie durchkommen? So viele Fragen gingen ihr durch den Kopf, doch sie wusste auf nichts eine Antwort. Der Notarzt kam, ein Krankenwagen war auch mit dabei, die Ärzte brachten sie sofort weg, sie sahen sehr besorgt aus.
Lena wurde zu ihren Eltern gebracht, sie konnten nicht glauben, was ihre Tochter alles durchmachen musste. Ihre Eltern nahmen sie gleich am nächsten Tag von der Schule, Lena kam auf eine Neue, dort ging es ihr besser, sie fand schnell neue Freunde, doch Jessy wird sie niemals vergessen.
Kommentar von:
Jörg Freimuth
2010-11-21 02:54
Dein Text ist emotional sehr berührend, leider gespickt mir größeren Rechtschreib- und Logikfehlern. Lena lief Lena hinterher, beispielsweise. Das Dilemma ist sehr gut beschrieben, doch der Text liest sich abgehackt und kein bisschen Flüssig. Der Abschiedsbrief wirkt als Einziges authentisch. Guter Versuch, aber Übung wirst du noch brauchen. Dafür bekommst du von mir nur 2 ** **
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Kommentar von:
Einsiedler
2010-11-21 13:05
Dafür, dass es deine erste Geschichte ist und weil du ein Thema aufgegriffen hast, was leider oft ignoriert wird bekommst du von mir fünf Sterne, denn wir leben nicht nur in einer Wegwerf-, sondern auch in einer Wegsehgesellsch aft. Die Fehler übersehe ich auch nicht, aber sie erinnern mich an drei meiner sechs Kinder, sieh hatten auch Probleme damit, darum biete ich dir an die Fehler zu klauen, was ich inzwischen mit deiner Einwilligung getan habe. Der Einsiedler
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Kommentar von:
Andre Krüger
2010-12-27 21:44
Eine gute Geschichte mit harten Inhalt. Mir hat sie gut gefallen, aber ist blos übel zu wissen, dass solche Situationen wirklich passieren. Von mir bekommst Du 5 ** Grüße André
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Kommentar von:
Mira
2011-02-15 20:05
Ich finde es erschreckend das es so viel Gewalt gibt und es keiner merkt. Ich kann mich in die Personen hineinversetzen , weil ich selber in der Situation gewesen bin, das ich gemobbt wurde. Ich finde, du hast die Gefühle gut übergebracht, aber wie die anderen schon gesagt haben, waren ein paar Fehler drin, aber die fand ich nicht schlimm. Für deine erste Geschichte nicht schlecht! Mach weiter so. Liebe Grüße Mira
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