Amtatta
Auf einem Amtata arbeiten Amtattas. Das weiß jeder. Und das sie Hand in Hand arbeiten, weiß auch jeder. Also, dass geht so.
Der Erste sagt: „Ich lasse sie rein, schicke sie zu dir, wegen dem Papier.“
Der Zweite sagt: „Ok, ich speise sie ein, setze sie wieder vor die Tür mit einem Haufen Papier.“
Der Dritte sagt: „Alles klar, ich gebe ihnen einen Termin dann lasse ich sie wieder ziehn`.“
Der Zweite sagt: „Ok, ich speise sie ein, setze sie wieder vor die Tür mit einem Haufen Papier.“
Der Dritte sagt: „Alles klar, ich gebe ihnen einen Termin dann lasse ich sie wieder ziehn`.“
Da meint der Erste todernst: „Du solltest sie fragen, ob sie besitzen einen Wagen. Wenn ja, werden sie pünktlich erscheinen, sollte man meinen. Fahren sie keinen, sollte man meinen, sie haben echt kein Geld und werden so bestellt, wo sie sowieso nichts mehr haben. Nämlich am Letzten. Das wäre doch gelacht.“
Der Zweite schlägt sich auf die Schenkel und ruft: „ Wenn es mit dem pünktlichen Erscheinen nicht klappt, wird die Hälfte vom Geld gekappt!“
Der Dritte bekommt ein wenig Angst und murmelt leicht verstört: „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut. Habe schon oft, so einen Mist gebaut.“
Der Zweite schlägt sich auf die Schenkel und ruft: „ Wenn es mit dem pünktlichen Erscheinen nicht klappt, wird die Hälfte vom Geld gekappt!“
Der Dritte bekommt ein wenig Angst und murmelt leicht verstört: „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut. Habe schon oft, so einen Mist gebaut.“
Da öffnet der Vierte verschlafen die Tür. „ Tut mir leid, habe verpennt,“ sagt er und rennt gehetzt zur Kaffeemaschine. Die läuft schon wie besessen. „Habe gestern echt viel gesessen und dabei zu viel gegessen!“, ruft er mit letzter Kraft. „ Das ich dass hier, überhaupt noch schaff.“
Der Erste bekommt Mitleid mit ihm. „ Hier klapperten schon ganz schön die Klinken,“ sagt er und fängt an zu hinken. „ Aber wir haben dich nicht verpetzt. Nein, wir haben dich kameradschaftlich ersetzt.“
Der Zweite schlägt ihm leicht auf die Schulter. „ Mach dir nichts daraus, ruhe dich mal aus,“ flüstert er ihm zu. „ Wir haben gestern alle viel gesessen. Ist ja auch nicht fein, sie kommen hier rein. Du tippst zehn Minuten auf deiner Tastatur, schickst sie wieder auf den Flur. Rufst sie wieder rein, bewegst deine Lippen, denn manches kann man eben nicht tippen. Hebst deinen Finger und schickst sie ins nächste Zimmer.“
Der Erste bekommt Mitleid mit ihm. „ Hier klapperten schon ganz schön die Klinken,“ sagt er und fängt an zu hinken. „ Aber wir haben dich nicht verpetzt. Nein, wir haben dich kameradschaftlich ersetzt.“
Der Zweite schlägt ihm leicht auf die Schulter. „ Mach dir nichts daraus, ruhe dich mal aus,“ flüstert er ihm zu. „ Wir haben gestern alle viel gesessen. Ist ja auch nicht fein, sie kommen hier rein. Du tippst zehn Minuten auf deiner Tastatur, schickst sie wieder auf den Flur. Rufst sie wieder rein, bewegst deine Lippen, denn manches kann man eben nicht tippen. Hebst deinen Finger und schickst sie ins nächste Zimmer.“
Das sieht auch der Dritte ein. „ Das geht auf die Gelenke, dass könnt ihr mir glauben,“ sagt er und nascht ein paar Trauben. Und krächzt mit einem schmerzverzerrten Gesicht. „Wenn man nicht aufpasst, bekommt man noch Gicht.“
Was dem Vierten dazu einfällt. Das man noch welche einstellt. „ Die wollen überall sparen,“ sagt er geknickt. „ Bald werden noch mehr, zu uns geschickt.“
Dem Ersten wird übel und man reicht ihm einen Kübel. Dann göbelt er los und spukt seinen Kloß aus. „Am liebsten ginge er nach Haus,“ würgt er verhalten. „ Nichts wäre mehr beim Alten.“
Der Zweite springt auf und kratzt sich am Ohr, dabei schreit er cholerisch. „Stellt euch mal vor, wir müssten Zehn am Tag alleine schaffen.“ Dann verfällt er in hysterisches Lachen.
Der Dritte sinkt erschöpft zu Boden und kraucht zu seinem Schreibtisch. An dem zieht er sich hoch, mit Mühe und Not. „ Du meinst,“ stöhnt er verbissen. „ Es werden keine Akten mehr, von Schreibtisch zu Schreibtisch geschmissen?“
Dem Ersten wird übel und man reicht ihm einen Kübel. Dann göbelt er los und spukt seinen Kloß aus. „Am liebsten ginge er nach Haus,“ würgt er verhalten. „ Nichts wäre mehr beim Alten.“
Der Zweite springt auf und kratzt sich am Ohr, dabei schreit er cholerisch. „Stellt euch mal vor, wir müssten Zehn am Tag alleine schaffen.“ Dann verfällt er in hysterisches Lachen.
Der Dritte sinkt erschöpft zu Boden und kraucht zu seinem Schreibtisch. An dem zieht er sich hoch, mit Mühe und Not. „ Du meinst,“ stöhnt er verbissen. „ Es werden keine Akten mehr, von Schreibtisch zu Schreibtisch geschmissen?“
Kommentar von:
Gisela
2010-11-16 13:01
Liebe Moni! Vielleicht bin ich ein bisschen schwer von Begriff - das beschränkte sich aber bisher mehr auf die Technik! Aber die obige Geschichte versteh ich nicht recht! Kannst Du mich bitte etwas näher aufklären? Liebe Grüße Gisela keiahn*
Melden
Kommentar von:
Moni
2010-11-16 13:15
Hallo Gisela, das ist eine alte Geschichte, die ich einfach mal eingestellt habe. Hatte mich damals mit jemanden unterhalten, der beim zuständigen Amt ALG beantragen musste, was ihm ganz schön an die Nerven gegangen ist. Er wurde in den folgenden Wochen von Zimmer zu Zimmer geschickt, bis sein Antrag endlich durch war. Habe da die Beamten ein wenig auf die Schippe genommen. Gruß Moni
Melden