Einklang und Harmonie
Einst ging Pranaramana einen Weg entlang durch einen Wald.
Ganz im Augenblick des Gehens versunken passierte er Bäume, Sträucher und Steine. Viele Tiere sahen ihn, auch Tiger und Panther waren dabei, welche von den Bewohnern der Siedlung gefürchtet wurden. Doch Pranaramana fürchtete sie nicht. Er, er lebte in Einklang mit ihnen und sah ihr wahres Wesen, welches seinem ähnlich war. Sie waren nicht anders als er, nur war es die Hülle der Körperlichkeit, welche sie unterschieden.
Nichts hasste er, nichts verabscheute er. Er liebte die Menschen und die Tiere, weil er ihr Wesen kannte, so wie sie wirklich waren.
Der Guru wusste, dass sie alle etwas gemeinsam hatten.
Er sah sich nicht verschieden von anderen und auch nicht von den Tieren und Pflanzen, vom Wasser, vom Feuer oder vom Licht.
Er lebte es als das Eine, für ihn ist es die wahre Wirklichkeit ohne Unterschied, ohne Gegensatz und ohne Unklarheit.
Er erkannte, wusste, lebte und lehrte:
„Alles ist in Harmonie, doch sieht es niemand, da sie es nicht sehen wollen.“
eine beruhigende Geschichte. Und es stimmt ja, wir sind ein Ganzes. Glücklich die, die so leben wie in deiner Geschichte.
l.g. Moni